Rahels Blog

Dienstag, 23. März 2010
 
Michelle weckte uns heute, denn Katja und ich hatten verschlafenů Das Match gegen Polen verloren wir dann leider. Doch die deutschen Fans unterstützten uns kräftig und hielten zu uns. Den ganzen Nachmittag verbrachten wir im Car, denn wir machten einen Ausflug ans Meer. Und falls Stefanie das lesen sollte, MAN SCHMECKT DAS MEER GAR NICHT IN DER LUFT. Es war dann aber doch noch ein witziger Tag, an welchem Katja und ich ein Lied und verschiedene Wörter auf Portugiesisch lernten.
 
Montag, 22. März 2010
 
Heute hatten wir zwei Matches. Gegen Italien und gegen Slowenien. Wir waren alle mega stolz, weil wir gegen Italien ein Unentschieden erreichen konnten. Am Abend mussten wir unser Land präsentieren. Wir bekamen danach von allen Komplimente für unsere super Schokolade. An diesem Abend sammelten wir Photos von allen anderen Nationen, zumindest von den männlichen Mannschaften. Zum Schluss trugen wir noch unser Lied vor, das Dani extra für uns umgeschrieben hat.
 
Samstag, 20. März 2010
 
Wir hatten unser erstes Spiel gegen Portugal. Leider gewannen wir das Spiel nicht. Abends, nachdem wir wieder in der Mensa gegessen hatten, fuhren wir mit Irak und Portugal gemeinsam in einem Bus aus Praga hinaus zur Eröffnungsfeier. Katja und Michelle mussten gemeinsahm mit unserem 18 jährigen Dolmatcher in die grosse Turnhalle, in der die Vorstellung statt fand hineinlaufen. Unser Dolmatcher ist sozusagen das Mädchen für alles, er übersetzt für uns von Englisch auf Portugisisch, und er hat die Pläne, wann wir zum beispiel mit welchem Bus in die Mensa fahren. Wir nennen ihn "Pii". In der Vorstellung sahen wir Rollschuhfahrer, Ballettänzerinnen und verschiedene bekannte Leute aus Portugal, die uns etwas vortrugen, allerdings dies meist in gebrochenem Englisch. Doch Lexi und ich waren so müde, dass wir nicht viel davon verstanden haben.
 
Freitag, 19. März 2010
 
Heute Morgen mussten wir um acht Uhr beim Frühstücken sein. Nachdem wir uns gestern beinahe nicht getraut hatten etwas zu essen, schlugen wir heute zu wie noch nie zuvor. Das Frühstück war köstlich, darüber waren wir uns alle einig. Später machten wir dann eine etwa dreissig minütige Bustour, zur Sporthalle, für welche wir normalerweise etwa zehn Minuten gebraucht hätten. Doch unser Busfahrer war anscheinend ebenfalls nicht von hier. Wir trafen dort die Brasilianerinnen. Da wir nachmittags zwei Stunden frei hatten, gingen wir ein wenig shoppen. Danach gab's Abendessen in der Mensa, wo, im Gegensatz zu gestern, nicht nur wir die einzigen "Ausländer" waren. Denn heute waren die meisten andern auch eingetroffen. Es war ein witziger Abend.
 
Donnerstag, 18. März 2010
 
So, nach langem Warten sind wir nun doch noch nach Portugal gekommen. Ich habe meinen allerersten Flug zum Glück gut überstanden. Nach dem Flug wurden wir von einem Car abgeholt, den wir ganz für uns hatten, und der uns dann zur Mensa brachte, in der wir die nächsten neun Tage essen werden. Dort assen auch gerade die Studenten der Universität zu Abend. Alle bekamen dann allerdings einen Schock, als plötzlich einer der dort essenden Studenten ein Kriegsgeheul anstimmte, auf die die ganze restliche Mensa mit einfiel. Leider verstanden wir nicht einmal um was es ging, denn wir können alle kein Portugiesisch. Doch schlussendlich gelangten wir dann doch noch in unser Hotel. Wir waren natürlich alle müde, und wir hatten uns schon das schlimmste vorgestellt, wie es wohl im Hotel aussehen könnte. Doch unsere Erwartungen wurden alle erheblich übertroffen. Wir teilen uns jeweils zu zweit ein wunderschönes kleines Zimmer, in dem wir einen Fernseher, ein eigenes Bad, ein Telefon, einen geräumigen Schrank, ein Pult, ein riesen Spiegel, ein Doppelbett, und einen eigenen Wärmeregulator haben (den wir selbst einstellen können). Wir vielen alle todmüde in unsere Betten.